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Bierblog

Immer wieder sonntags...

Da werfe ich einen Blick  zurück auf die vergangene Woche. Und sicher gibt es eine bierige Geschichte zu erzählen. Bier ist nämlich in aller Munde und das ist auch gut so. Ich setze mich mit Herz dafür ein, dass Bier nicht nur zur Kenntnis genommen wird, man soll darüber reden und philosophieren.

Archiv 2019 und Archiv 2018

Woche 39

Szene aus dem Film
Retro vom Feinsten

Heute geht es für einmal ein paar grosse Schritte in die Vergangenheit, als Bier noch wirklich "craft" - also handwerklich - hergestellt wurde.

Hopfen und Malz, Gott erhalt's - Wie das Bier gemacht wird (BRD 1961)

Es ist die Hallertau zu sehen, das grösste zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Damals wurde der Hopfen noch von Hand gezupft, Fässer gepicht und Eisblöcke aus Weihern gesägt. Alles sehr kräfteraubende Tätigkeiten, an die man sich heute fast nicht mehr erinnert.

Der Film ist eine wunderbare Reise zu unseren Vorfahren. Erst langsam wurden zu jener Zeit die Arbeitsschritte automatisiert und es ist erstaunlich, wie hart damals gearbeitet worden ist.

Woche 38

Restaurant Auberge de l'Hospice du Grand-Saint-Bernard
2473 m ü. M.

Eine Gegend in der Schweiz nennt sich "Top of Europe", eine ganz andere kann sich wohl "Top of Bierauswahl" auf die Fahne schreiben. Von einem Arbeitskollegen habe ich erfahren, dass auf dem Grossen Sankt Bernhard im Hospitz eine Bierkarte vom Feinsten präsentiert wird, wenn man dort nach den ausgeschenkten Bieren fragt.

Es müssen traumhafte Biere darunter sein, allesamt von lokalen Walliser Brauereien. Also echt mal ein Abstecher wert, auch wenn es ein paar Kilometerchen sind.

Hier wurde übrigens die Hunderasse Bernhardiner als Rettungshunde für die Suche nach Lawinenopfern gezüchtet und vor allem durch Barry, der über 40 Menschen das Leben gerettet haben soll, weltweit bekannt gemacht.

Woche 37

Olli Wesseloh
Im Schalander

Diese Woche hatte ich virtuellen Besuch in meinem Schalander. Olli Wesseloh aus Hamburg hat meine Fragen beantwortet. So erfahrt ihr einige interessante Sachen über die Weltmeisterschaft der Biersommeliers und wie ein kreativer Brauer wie Olli neue Ideen für verrückte Biere umsetzt.

Hier gehts zum Schalander.

Woche 36

Mit Etikette verklebte Bierdose
Kein Bier ist auch keine Lösung

Was berichtet man in einer bierlosen Woche? Ich hatte zwar ein Karmeliter Tripel auf dem Tisch, das mich jedoch nicht vom Sockel gehauen hat. Und ich hatte unzählige Bierdosen in der Hand, leer waren sie, aus Russland, Estland, Myanmar und Belgien. Es hat ja wieder mal Zuwachs in meiner Bierdosensammlung gegeben. Also doch nicht ganz bierlos, einfach auf eine etwas andere Art.

Da ein Teil der Dosen vom European Beer Star stammt, ist zudem öfters ein erstes Befreien von Wettbewerbsnummern und Deklarationsklebern angesagt. Je nach Brauerei kann dies zu einem kräfteraubenden Akt werden, könnte man doch meinen, die ganze Dose müsse rundum zugekleistert werden. Schöne Grüsse auf diesem Weg an Samuel Adams...

Woche 35

Etikette und Verschluss eines Doppelbocks
Doppelbock aus dem Rumfass

Diese Woche stand ein Ausflug nach St. Gallen auf dem Programm, einerseits mit dem Besuch des Stiftsbezirks samt Stiftsbibliothek und der Besichtigung des Klosterplans.
Dann lag auch ein Abstecher zur Brauerei Schützengarten drin, wo der technische Direktor, Richard Reinart, ein Zertifikat vom 3. Bierdosensternesymposium erhalten sollte. Im Getränkeshop habe ich dann den bei Meiningers prämierten Rum-Bock in der 75cl-Flasche erstanden. Dieser wurde unter dem Label "Brauwerk" hergestellt, einer kleinen, durch SchüGa betriebenen Kreativ-Brauerei. Ich bin schon mächtig gespannt auf dieses kostbare Bier mit 29 IBU und 31 EBC sowie satten 9 % Vol. Alkohol, welches ich mal in netter Gesellschaft verkosten werde.

Woche 34

Bier und Treberwurst
Besuch in der Braugarage

Endlich war es soweit und ich konnte einen Teil meines Gutscheins von der Braugarage in Reinach einlösen. Ein perfekter lauer Sommerabend und zwei feine Biere, dazu eine feine Treberwurst und eine frisch gebackene Laugenbrezn. Zum Start hatte ich ein Amber, welches später von einem ebenso leckeren IPA abgelöst wurde. Die Wurst mit Hausmachersenf schmeckte auch sehr gut, rundum alles sehr gelungen.

Woche 33

Ausschanktheke der Brauerei Aare Bier
Ar Aare a

Unser schöner Fluss, die Aare, fliesst ja munter durch die halbe Schweiz (und eigentlich müsste beim Zusammenfluss von Aare und Rhein das Gewässer, welches in Richtung Nordsee fliesst, weiterhin Aare heissen, da dieser Fluss mehr Wasser mitbringt).

Durch den Newsletter vom Biergenuss habe ich erfahren, dass die Brauerei Aare Bier ihr Kellerbier neu in Dosen packt. Also war schon bald ein Ausflug ar Aare na ins kleine Bargen nahe Aarberg auf dem Plan, wo mir der Geschäftsführer Cesare Gallina ein Sixpack Kellerbier in die Hand drückte. Bei einem kurzen Schwatz erfuhr ich, dass sie nicht "fremdabfüllen" gehen, sondern jeweils einen Störabfüller engagieren. Ich wusste gar nicht, dass es das gibt, eine coole Sache. Die Firma ist im Netz unter www.lab63.ch zu finden. Muss mich demnächst mal etwas schlauer über diese Geschäftsidee machen.

Woche 32

Verschiedene Schweizer Biere
Internationaler Tag des Bieres

Jeder Tag ein Feiertag... so war am vergangenen Freitag (immer der erste Freitag im August) ein bieriger Tag. Lidl Schweiz hatte für kurze Zeit eine schöne Auswahl an verschiedenen Bieren im Angebot. Da habe ich meinen Audi gleich hingesteuert, um mich mit ein paar Leckereien einzudecken.

Mmmhhh, vom Euel Bräu in Winti über Soorsi Weizen, aus dem Bernbiet der Schwarzmönch und aus Liestal s'Stedtlibier, runter ins Tessin zu Maitri und das Schlussbouquet machen Whitefrontier und La Nébuleuse aus der Westschweiz.

Da habe ich eine richtige Tour de Suisse in den Warenkorb gelegt und ich bin ja bereits mega gespannt, wie sich die Biere trinken.

Maitri Beer
Soorser Bier
JungfrauBräu
Euelbräu
La Nébuleuse
WhiteFroniter Brewery
Stedtli Bier Liestal

Woche 31

Ausschnitt aus Weissbierdose von Paulaner
Denn sie wissen einfach, was sie tun

Das muss man den Münchnern lassen, wenn es um ein leckeres Weizenbier geht, liegt man bei Paulaner nie falsch. Richtig coronakonform sitzen die beiden Menschen auf dem Etikett der Bierdose im Biergarten in korrektem Abstand und geniessen ihr Feierabendbier. Bei mir war dieses fantastische Weissbier Begleitung zu einer feinen selbstgemachten Pizza am Sonntagabend. Ein fescher Schaum, wie es sich gehört, ein sattes Gelb mit den typischen Bananennoten dieses Bierstils stieg in die Nase. Da mag man gleich einen etwas grösseren Schluck nehmen.

Und irgendwie beamt man sich in Gedanken in einen lauschigen Biergarten, um den Genuss eines schönen Sommerabends unter Kastanienbäumen zu geniessen und denkt sich, wie wenig eigentlich zu einem Glücksmoment nötig ist.

Woche 30

Logo der Brauerei Schützengarten und Bierfässer
Schweizer Brauerei wird Craftbrauerei International

Diese Woche wurde online die Preisverleihung des Craft Beer Awards von Meininger durchgeführt. Dieses Jahr war ja alles ein bisschen anders, so nahmen nur die Hälfte der Jurymitglieder vor Ort teil. Gespannt war ich natürlich auf die Kategoriensieger. Hier war auch eine Schweizer Brauerei oben mit dabei. 

Craft-Brauer des Jahres International ist die Brauerei Schützengarten aus St. Gallen. 2 Platin, 7 Gold und 2 Silber Medaillen wurden an ihre Biere vergeben. So geht von mir ein kräftiges Hip-Hip-Hurra in die Ostschweiz!

Verkostungsergebnisse und prämierte Biere

Woche 29

Etikette des Golden Ale von soobier
Bier us Soorsi

Mitunter eine spezielle Eigenschaft des Schweizer Dialekts im Zusammenhang mit Ortsnamen ist, dass diese oft nicht so ausgesprochen werden, wie sie eigentlich heissen. Hallwil heisst dann schon mal Haubu oder Densbüren Deischbere.

So ist das soobier aus Soorsi (Sursee). Ab und zu wird frau beschenkt und das Golden Ale von soobier stand dann im Laufe der Woche auf dem Tisch. Soo guet! Es war äusserst lecker und soo wundert es nicht, dass auf der Etikette auch zwei Auszeichnungen vom World Beer Award abgebildet sind.

Woche 28

Wappen der Gemeinde Sommerloch
Sommerloch

Etwas verspätet kommt der Wochenblog und zudem habe ich nichts Bieriges zu erzählen. Mein Laptop war in Revision und somit fehlt der Bierbloggerin praktisch schon die Lebensader. Kaum zurück und alles schön frisch aufgesetzt ist natürlich nichts mehr, wie es vorher war und es beginnt die Zeit des Einrichtens. Jetzt und nach einigen Klimmzügen bin ich soweit, dass ich die Website wieder bearbeiten kann.

Da es auf Seiten Bier keine Neuigkeiten gab, war ich auf der Suche nach einem Bild des Sommerlochs. Und ihr werdet staunen, auch diese Woche ist äusserst lehrreich. Denn Sommerloch gibt es, höchstpersönlich. Auf Wikipedia ist zu lesen, dass der Ortsname ursprünglich eine feuchte Mulde beschreibt. Ganz in der Nähe befindet sich Bingen am Rhein, was wiederum "bing" macht und den Kreis zum Bierigen schliesst. Denn die gute Hildegard stammte ja aus Bingen und hat den Ausspruch "Cerevisiam bibat!" (Trinkt Bier) geprägt.

Zudem legte Hildegard ihre Profess vor Bischof Otto von Bamberg ab, Bamberg ist DIE bekannte Bierstadt. Darauf sollten wir jetzt ein Bier trinken!

Woche 27

Drei Flaschen Pilgrim
Cheri Cheri Lady

Ja, das war er, der Tag des Herrn. Und was liegt näher als dass der Aargau dem Thurgau einen Besuch abstattet. Fernab der fetten Autobahnen habe ich beziehungsweise mein Navi den Weg der Via Jacobi über Sternenberg und das Hörnli nach Fischingen zur Brauerei Pilgrim gefunden.

Ich durfte mich durch die ganze Palette probieren, habe so mit den "Kleinen" Waldbier, Amber, India Pale Ale und eben dem Cherry Ale angefangen. Dann waren die Triples Blanche und Ambrée an der Reihe, bevor es dann zum Hochprozentigen in Form des Grand Cru Belgian Blonde ging. Einzig das Cherry Ale wusste nicht so ganz zu überzeugen, es hatte die Farbe eines Roséweins und der Kirschengeschmack war nur ganz subtil zu erkennen.

Sehr toll, dass man sich dann selber ein 3er- oder 4er-Pack zusammenstellen durfte. So haben mich dann Waldbier, Amber und IPA nach Hause begleitet.

Woche 26

Logo der Brauerei Kloster Fischingen
Barocker Biergenuss

Ab und zu findet ein Neuheitenbrief meinen digitalen Briefkasten. So meldete sich am Freitag das Kloster Fischingen, besser bekannt unter dem Namen "Pilgrim". Langsam öffnen sich nämlich die Tore zu den feinen Genussstätten wieder und sachte beginnt der Gaumen sich nach erlesenen Bieren zu sehnen (eigentlich tut er das schon seit den ersten Frühlingstagen). Martin Wartmann macht auf die erste Abfüllung des Cherry Ale aufmerksam und schon nur beim Lesen möchte man sich gleich auf und davon machen, Richtung Mostindien.

In der Kleinbrauerei wird hinter Klostermauern gebraut, mit natürlichen Rohstoffen, in offenen Bottichen gegärt und schlussendlich zur Reifung in Champagnerflaschen gefüllt und mit Naturkorken verschlossen.

Woche 25

Saisonsud Brown Ale von der Brauerei Langenthal
Bier us de Bäsebeiz

Alles ausser gewöhnlich... Wir waren in der Besenbeiz (Straussenwirtschaft) zu einem Siedfleischsalat (Tellerfleisch) geladen. Da passt natürlich ein feines Bier und in dieser Wirtschaft ist der Kühlschrank voll der Biervielfalt. Da der Beizenwirt Aktionär der Brau AG Langenthal ist, konnte ich ein Red Ale probieren und dann durfte ich auch noch die aktuelle Saisonkreation in Form eines Brown Ales mit nach Hause nehmen. Ich meinte erst, es handle sich um den Bierstil "Saison", doch die Berner nennen ihre spontan kreierten Spezialbiere einfach Sasionbiere.

In dem Zusammenhang bin ich auf das Video der diesjährigen Generalversammlung der Brau AG Langenthal gestossen, welche aus bekannten Gründen auch etwas anders abgelaufen ist. Unter anderem probiert Roger Bruegger (Schweizermeister der Biersommeliers 2015) die verschiedenen Langenthaler Biere. Bei 41:22 steht auch das Saisonbier "Hoppla Schorsch!" auf dem Tisch.

Woche 24

Weizenbier von Bieraria Engadinaisa
Schweizer Biobier

Diese Woche habe ich drei Kollegen zu einer speziellen Verkostung eingeladen. Mit meinen Bewertungsbögen haben wir drei Schweizer Biobiere verkostet. Eventuell ergibt sich ein Engagement mit einem Biobetrieb, wo natürlich Bier (nach biologischen Kriterien hergestellt) ausgeschenkt werden soll.

Um einen möglichst breiten Rahmen an Stilen zu probieren, habe ich das Weizenbier der Bieraria Engadinaisa aus Tschlin an den Start genommen. Es folgte das Gran Alpin Amber und zum Schluss ein (Stein)Bockbier aus Monstein.

Alle mochten gut zu überzeugen, nachdem ich ja schon einmal recht trist auf der Suche nach Schweizer Weizenbieren gewesen war (die vor allem gut käuflich sind).

Woche 23

Flasche mit Emmer Bier der Brauerei Riedenburger
"Weizen von Rom"

Emmer, auch Zweikorn genannt, gehört zu den ältesten kultivierten Getreidearten. Sein Ursprung liegt im Nahen Osten, wo er seit mindestens 10.000 Jahren angebaut wird. Das Getreide erlebte zur Römerzeit eine Hochblüte, war dann in Vergessenheit geraten, im Laufe des 20. Jahrhunderts stieg die Anbaufläche für Emmer jedoch wieder an.

Das Getreide ist eiweiss- und mineralstoffreich und für die Brot- wie auch Bierherstellung geeignet. Das niederbayerische Riedenburger Brauhaus hat sich auf Emmerbier spezialisiert. Dort wurde im Rahmen eines Projekts zur Förderung des Anbaus alter Kulturarten sowie seltener Ackerwildkräuter der Emmeranbau wieder aufgenommen. Seit 1994 produziert diese Brauerei komplett biologisch und verzichtet auf die Filtration ihrer Biere.

Ja, auf einer Reise an den Bodensee habe ich eine Flasche solchen Emmerbieres erstanden. Das obergärige Bier hat mir sehr gut geschmeckt. Die Farbe, ein dunkles Bernstein, der Schaum schön satt und anhaltend. Sowohl in der Nase wie auch im Mund war eine ausgeprägte Malznote zu erkennen, samtig und weich. Der volle Körper machte ziemlich Spass, dieses Bier genüsslich zu trinken. Nun halte ich mal Ausschau nach einem Verkaufsort in der Nähe.

Woche 22

Ausschnitt aus der Website von Kei Party
Solidaritätsbier

Manchmal gibt es ja Zufälle. So beschäftige ich mich beruflich seit Kurzem wieder mit Geografie und Kartografie und sehe in der Aargauer Zeitung einen Artikel über eine Aktion der Badener Tanzlokale. Die lancieren ein Solibier in der Dose (mein Sammlerherz hüpft gleich einen Rock 'n' Roll). Auf der Dose ist die Übersichtskarte 1:5'000 der Region Baden zu sehen.

Natürlich MUSS diese Dose in meine Sammlung und fix wird ein Exemplar bestellt. Etwas umständlich, dass die Dose vor Ort abgeholt werden muss. Ich habe nun einen Arbeitskollegen aus der Region gefragt, ob er einen Schlenker dort vorbei machen würde. Die erste Ladung ist bereits ausverkauft, nun heisst es warten, bis wieder geliefert werden kann.

Woche 21

Grillharasse
#grillbiere

Diese Woche hat mich ein Newsletter aus dem Schweizer Bierschlösschen erreicht. Was es da Cooles gibt, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Schaut aus wie eine Harasse (Tragerl würde der Bayer sagen), ist aber eine Art Feuerschale und dafür gedacht, nach dem Transport einiger Flaschen oder Dosen Bier in guter Manier unserer Vorfahren darin etwas Holz in Brand zu setzen, dann den Rost zu montieren und "Tsch Tsch" zu machen.

Das gute Teil ist nicht ganz billig, doch vom Design her wirklich schön gemacht. Und auch die Idee, Bier und Grill zu kombinieren, macht Lust darauf, den eigenen Biergarten damit zu bestücken!

Wer nun einen solchen Grill kaufen möchte, hier der Link zu justDrink. Und wenn jetzt ganz Viele bestellen, dann kriege ich vielleicht als Bonus einen umsonst ;o).

Woche 20

Bierdose der Schweizer Brauerei Anker
Heute aus der Welt der Bierdose

Manche Sachen kann man nicht glauben, wenn man sie nicht selber erlebt hat. Hier ist mal wieder eine dieser skurrilen Geschichten. Als Bierdosensammlerin erhalte ich ab und zu von meinem Kollegen Christian alte Bierdosen, die er auf seinen Strahlertouren in den Schweizer Bergen findet. So auch eine Dose der ehemaligen Frenkendorfer Brauerei Anker (siehe auch Blog Woche 48 im Jahr 2019). Ich hatte bereits aufgegeben, das Alter Dose herauszufinden, da habe ich von Ed - er wohnt in Australien (!) und bringt monatlich einen Newsletter über Bierdosen raus - in der Ausgabe Mai ein Foto einer solchen Dose entdeckt. Why not ask Ed about this can? Und ja, er wusste, dass es vier verschiedene Varianten gegeben hat und anhand von Bildern konnte ich ermitteln, dass meine Bierdose den Jahrgang 1968 hat. Sie ist also gute 50 Jahre in den Bergen in einer Felskluft gelegen, bis sie in meine Bierdosensammlung eintreten durfte. Und manchmal liegt die Lösung nicht nah, sondern 16'592 km entfernt.

Woche 19

Ärztewitz
Mit ein bisschen Humor geht es leichter

Wir stecken nun seit Mitte März im Home Office, die Restaurant sind geschlossen und auch die Grenzen. Vieles ist nicht mehr wie es war und so langsam würden wir uns wünschen, dass die guten Dinge wieder sind.

Über das Bier mit dem Namen C. wurden schon etliche Comics veröffentlicht. Ich habe diese Woche einen lustigen Spruch aus Deutschland erhalten: "Bayern ist, wenn Biergärten vor Kindergärten öffnen". Ja, wie wird es in den Biergärten sein? Zwei Meter Abstand ist für die Geselligkeit nicht gerade förderlich.

Am besten ist, wenn wir kreativ bleiben wie der gute Herr in meinem Wochenbildchen. Cheers!

Woche 18

Flasche Gottfried fröhlich
Gottfried Stutz

Die Schreiberin dieses Blogs stammt bekanntlich aus dem Aargau und wie wir es mit den Zürchern haben, daraus machen wir keinen Hehl. Ich habe Martin von der Brauerei Rother Ackerstein doch versprochen, dass ich die 4 geschenkten Biere (siehe auch Woche 16) professionell verkosten und an dieser Stelle würdigen werde. Auf der Flasche des Golden Lagers, welches am Samstag in meine Kehle wanderte, steht "Alles Grosse und Edle ist einfacher Art.". Zusammen mit dem schlichten Flaschendesign freute ich mich also auf ein Erlebnis. Und ich kann euch sagen, dass es meine Erwartungen weit übertroffen hat. So toll, dass dieses Bier gleich in meine Merk-Bar geschoben wird. Dort erfahrt ihr mehr...

Woche 17

Sixpack Golden Ale von Feldschlösschen
Reinvestiert für eine gute Sache

Die vier Gottfriedflaschen von letzter Woche waren ja ein freundliches Geschenk von Brauer Martin. So habe ich das eingesparte Geld in das Projekt "Lehrlingsbier Feldschlösschen" investiert. Bereits zum zweiten Mal durften die 4 Lernenden nämlich ein Bier kreieren. Heute habe ich dieses hopfengestopfte Golden Ale probiert und war sehr angenehm überrascht. Eine tolle Bernsteinfarbe, stimmig sowohl in der Nase wie auch im Gaumen hat mich dieses Bier wirklich überzeugt.

Da dieses Bier nur für kurze Zeit in ausgewählten Coop-Supermärkten verkauft wird, solltet ihr euch sputen, um noch eins zu ergattern. Es ist es aber auf jeden Fall wert.
Der gesamte Verkaufserlös fliesst in den Ausbildungsfonds des Schweizer Brauerei-Verbands, der die Lehre zur Lebensmitteltechnologin/zum Lebensmitteltechnologen, Schwerpunkt Bier attraktiver und bekannter machen möchte.

Woche 16

4 verschiedene Bierflaschen von Gottfried in Kartonträger
Bierbrauer sind einfach nette Leute

Diese Woche hatte ich einen geschäftlichen Termin in der grossen Stadt (ZH). Weil coronaseidank nicht so viele Leute auf der Strasse sind und die Eisenbahn sicher ziemlich voller Viren ist, habe ich mich mit meinen vier Rädern unterm Hintern an die Limmat bewegt. Im Dezember waren wir ja mit der Büroweihnacht schon mal in der Gegend gewesen (siehe Woche 50 im 2019) und so habe ich bei Martin von der Brauerei Rother Ackerstein nachgefragt, ob ich ausnahmsweise auch an einem Dienstag eine Serie "Gottfried" erstehen könne. Ganz nett hat Martin geantwortet, dass er eh im Bräu sei und ich gerne vorbeischauen könne.

Und noch viel netter, dieses Glückskleeblatt an Bieren hat er mir geschenkt! Ich werde dafür an dieser Stelle über frisch, fröhlich, wunderbar und prächtig berichten und werde diese Attribute der Namen sicher auch beim Verkosten in den Mund nehmen.

Leider ist es in Züri mit dem Auto so eine Sache, das Wägelchen stand dann in einer Mietparkzone. Ich hatte kurzerhand einen Zettel unter die Parkscheibe gelegt mit dem Hinweis, wichtigen Nachschub an Bier zu ordern und ich sei in 10 Minuten wieder weg. Hätte mich sonst sicher und gerne noch eine Weile mit Martin unterhalten und über Bier philosophiert.

Woche 15

Comic: Händeschütteln verboten, Bierprosten erlaubt
#WirBleibenZuhause

Der Aufruf lässt sich hier ziemlich gut bewerkstelligen. Hat doch Cicero vor ein paar Jahren schon gewusst: "Hast du einen Garten und eine Bibliothek, dann hast du alles, was du brauchst."

Na ja, eine kleine Buddel zu trinken wäre sicher auch noch gut. Auf jeden Fall lässt sich der Garten momentan in voller Pracht geniessen. Die Hopfen haben ganz eigenständig die Drähte gefunden und schlingen munter der Sonne entgegen.

Social Distancing bringt einem mitunter auf ganz abstruse Ideen. So dachte ich über ein Webinar zum Thema "Bierverkostung" nach. Auf eine kurze Umfrage erhielt ich gemischte Rückmeldung. Einerseits macht das Biertrinken in froher Runde sicher mehr Spass als so alleine hinter dem Bildschirm, andererseits könnte dies auch Potenzial haben, ziemlich grenzüberschreitend bieraffine Leute zusammenzubringen. Entweder treffe ich eine schöne Bierauswahl oder dann suchen sich die Teilnehmenden bei einem Online-Shop etwas aus, die Zusammenstellung wird dann per Post an alle verschickt und schon kann es losgehen. Ich behalte die Idee auf jeden Fall in petto.

Und falls ihr euch anschauen möchtet, wie die Bundesrätinnen und Bundesräte dieses Jahr Ostern feiern, hier ein schönes Video dazu, welches auch die Vielfalt der Schweizer Sprache zum Ausdruck bringt.

Woche 14

Hopfenpflanzen im Topf
Wir wollen hoch hinaus

Während Corona ziemlich viel still stehen lässt, treiben meine Hopfis kräftig aus. Nachdem ich "Perle" und "Cascade" im letzten Jahr an der Fahnenstange hochklettern liess, soll es heuer ganz mutig Richtung Himmel gehen. Eine 3-Meter-Dachlatte hat sich dieser Herausforderung angenommen. Zudem haben die beiden Bamberger Hopfenpflanzen Zuwachs aus München bekommen. Im letzten Herbst hat sich nämlich noch eine "Spalter Select" dazu gesellt.

Ich habe auch das Wachstum der Brennnesseln entlang des Stadtbachs gecheckt, hier tut sich ebenfalls etwas und bald werden die zarten Triebe bereit sein, sich simsalabim zu einer Brennesseljauche umzuwandeln.

Wenn dich die Anfänge meines Hopfengartens interessiert, so besuche doch die Seite "Projekt Hopfis".

Woche 13

Biersuppe (Bildquelle WDR)
Diese Suppe lohnt das Auslöffeln

Bier trinken in Zeiten von Social Distancing ist ja nicht so das Wahre. Zum Glück hat mich eine Arbeitskollegin auf eine Kochsendung aufmerksam gemacht, welche am Samstagabend auf WDR lief. Ja, man schaut wieder vermehrt Fernsehen und auch die Kochtätigkeit hat zugenommen, wo alle Gaststätten geschlossen haben. Ganz passend hat da Björn Freitag eine Biersuppe zubereitet, die im Nu auf dem Tisch steht und erst noch sehr lecker ausschaut.

Ich hoffe, ich verstosse jetzt nicht gegen die Regeln, wenn ich euch schon mal an dem Rezept teilhaben lasse.

Woche 12

Einkaufszettel
Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Ein fieses Virus hat uns mittlerweile fest im Griff. Nachdem mein Verkostungsanlass in Möriken-Wildegg abgesagt wurde, hat sich auch Meiningers mit dem Craft Beer Award gemeldet und diesen auf später verschoben. Im Büro wird demnächst auf Home Office umgestellt und alles muss sich neu finden. So ohne Bürogspänli fühlt es sich ziemlich verlassen an, letzte Woche war der grosse Exodus und alle sind mit Akten unter dem Arm geflüchtet. Zum Glück ist man heute virtuell miteinander verbunden und der Humor kommt in dieser schweren Zeit auch nicht zu kurz.

Gerne möchte ich euch an einem lustigen Video von einem Arbeitskollegen teilhaben lassen, dass ich hier sogar einfach auf die Website stellen und verlinken konnte. Wenn bloss alles so einfach wäre auf der Welt. Also habt Spass und bleibt gesund!

Woche 11

Fassade des Restaurants Ochsen in Schöftland
Zu- und Absagen

Diese Woche war von zwei Terminen geprägt. So musste ich von der Freizeitwerkstatt Möriken-Wildegg die Abage meiner Bierverkostung entgegennehmen, aus bekanntem Grund finden in naher Zukunft keine lauschigen Zusammenkünfte mehr statt, die nicht lebensnotwendig sind.

Dann hatte ich aber auch ein Gespräch mit dem Restaurant Ochsen in Schöftland, welches ein Beer & Dine veranstalten will. Ebenfalls aufgrund der Corona-Krise ist es mal auf Juni August/September terminiert. Als nächstes werde ich ein paar leckere Aargauer Biere zusammenstellen, zu denen der Küchenchef Michael Walter ebenso feine Häppchen kreiert. Ich bin mega gespannt auf diesen lauschigen Abend im Gewölbekeller des Ochsens und freue mich schon jetzt darauf!

Woche 10

Verschiedene Bierflaschen und -gläser auf einem Tisch
Beer & Dine

In der Region wird sich was tun und es findet hoffentlich in den nächsten Monaten in Zusammenarbeit mit einem Gastrobetrieb ein feines "Beer & Dine" statt. Demnächst stecken wir die Köpfe zusammen und ich bin sicher, das wird ein spannender Anlass im Zeichen der Biervielfalt.

Meinem Motto treu "Der Braumeister ist der Künstler - die Biersommelière die Galeristin" freue ich mich schon darauf, ein paar spezielle Bierkreationen einem interessierten Publikum vorstellen zu dürfen. Selbstverständlich begleitet von passenden Speisen, dem sogenannten Foodpairing.

Natürlich werde ich euch an dieser Stelle berichten, sobald Nägel mit Köpfen gemacht werden. Cheers!

Woche 9

Zwei Flaschen Weizenbier
Die schwierige Suche nach einem typischen Weizenbier

An meiner Verkostung in der Freizeitwerkstatt Möriken-Wildegg möchte ich vier Bierstile vorstellen. Natürlich dürfte da auch das Weizenbier nicht fehlen. Nur konnte ich mir nicht vorstellen, dass es so schwierig werden wird, ein gut nachkaufbares Weizenbier (bzw. deren verschiedener drei) ausfindig zu machen. Vergangenen Donnerstag hatte ich nebst Weisswürsten und Brezn meinen Arbeitskollegen Christian zu Hause auf Besuch und wir haben uns nochmals zwei (Weizen)Kandidaten gegönnt. Und siehe da, ein Bier aus der Stadt der abgesagten Fasnachtsfeier hat es geschafft. Es mag für die Basler ein kleiner Trost sein, wenn denn überhaupt jemand mitbekommen sollte, dass es "ihr Bier" in mein Ranking geschafft hat.

Nicht ganz so typische Merkmale eines Weizenbieres hatte der Konkurrent aus Genf. Das Spezielle an diesem Bier ist jedoch, dass es zwar aus der westlichsten Stadt der Schweiz stammt, es aber in Appenzell gebraut und abgefüllt wird, was mitunter ganz im Osten der Schweiz ist.

Woche 8

Brauerei Feldschlösschen als Modell
Miniaturwelt

Dieses Wochenende lud der Eisenbahn-Modellbau-Club Aarau zum Tag der offenen Tür. Nebst vielen Gleisanlagen und Zügen durfte natürlich auch die modellierte Landschaft nicht fehlen. Viele kleine Details brachten die Besucherinnen und Besucher zum Schmunzeln.

Ebenso erstaunlich ist es, dass es das berühmte Bierschlösschen als Bausatz gibt, wie auch einen dazugehörigen Hopfengarten. Ein Clubmitglied erzählte mir, wie aufwändig deren "Pflanzung" sich gestaltete. Auf einer Website für Modelleisenbahnzubehör fand ich folgenden Hinweis:
Exakte Nachbildung von Hopfenpflanzen im Maßstab 1:87. Die Pflanzen werden in einer speziell entwickelten Kunststoffspritzgusstechnik hergestellt, so dass die Pflanzen nicht plastikhaft, sondern sehr naturgetreu wirken. Jede einzelne Hopfenpflanze besteht aus fast 400 Blättern und ca. 55 Blütendolden! Der Packungsinhalt des Bausatzes reicht für ein ca. 110 x 90 mm großes Hopfenfeld mit 44 Hopfenpflanzen (ca. 60 mm hoch). Inklusive Stangen und Abspannungen.

Ich stelle mir das sehr entspannte Bekleben von 400 Blättchen auf eine Hopfenranke vor... da brauchte es wohl das eine oder andere Motivationsbierchen.

Woche 7

Bierglas
1. Craft Bier Festival in Aarau

Wie es der Zufall so richtet... bin ich auf der Website des Schweizerischen Brauerei-Verbandes und sehe dort, dass es am 27. Juni 2020 in meiner Stadt einen kleinen feinen Bieranlass mit lokalen Brauereien gibt. Da werde ich mich bei Gelegenheit sicher noch näher damit befassen. Ist es doch immer schön, wenn jemand etwas für die ansässigen Braubetriebe auf die Beine stellt.

Woche 6

Bügelverschluss einer Bierflasche
Plopp

Am Sonntag stand wieder einmal eine schöne Bierflasche auf dem Tisch, dazu auch mit einem sehr leckeren Bier einer Kleinbrauerei aus dem Bodenseegebiet. Nun ist es ja nur mit dem Trinken nicht getan, viel spannender ist es, sich auch immer ein bisschen mit Hintergrundwissen zu beschäftigen. So habe ich den Bügelverschluss etwas genauer unter die Lupe genommen und feststellen müssen, dass da weder Porzellan noch richtig Gummi im Spiel ist.
Bügelverschlüsse gehen nämlich auch mit der Zeit, wie in Wikipedia zu lesen ist. Da bin ich auch auf eine interessante Sammlung von Bierbügelverschlüssen gestossen. Da schlägt mein Sammlerherz gleich schneller und ich beneide Norbert fast ein bisschen über seine platzsparende Aufbewahrungsweise. Schaut es bei meiner Bierdosensammlung doch ziemlich voluminöser aus.

Woche 5

Jurymitglieder an verschiedenen Tischen im Saalbau in Neustadt an der Weinstrasse
Jurymitglied bei Meiningers International Craft Beer Award

Das Highlight dieser Woche ist sicher die Einladung zum MICBA. Bereits zum 3. Mal darf ich in der Jury dieses renommierten Verkostungswettbewerbs teilnehmen. Natürlich freue ich mich bereits jetzt wie Bolle, im Mai unter Braumeistern und Biersommeliers die besten Biere küren zu dürfen. Und ich werde die Schweiz in würdiger Weise vertreten, da gebe ich mein Bestes.

Wenn euch die Impressionen der vergangenen zwei Jahre interessieren, so findet ihr diese in der Rubrik "Die Biersommelière".

Woche 4

Sonntagszopf mit Biergelee
Der perfekte Einstieg in den Sonntag

Heute war es soweit und es gab schon zum Frühstück Bier, nämlich ein feines Biergelee von der Brauerei Rothaus im Schwarzwald. Schon ein bisschen süss, denn zum Hauptteil aus Zucker bestehend. Dann war da aber auch Tannenzäpflebier drin, was man natürlich mit einem Schuss Fantasie auch vollkommen rausschmecken konnte.

Woche 3

Dala-Pferd
Bier bildet ungemein

Irgendwo habe ich einen Artikel über Dalahästar gelesen, das sind die schwedischen Holzpferdchen, die ihr vielleicht auch schon gesehen habt. Ich wusste nicht, dass sie so heissen und ganz schnell habe ich die Verknüpfung zu einem Bier namens "Dala Stark" gemacht, von dem eine Dose Einsitz in meiner Bierdosensammlung hat. Auf dieser Dose ist nämlich ein ebensolches Pferd abgebildet und Recherchen zeigen, dass das Dalapferd seinen Namen von der schwedischen Landschaft Dalarna hat. Selber habe ich als Skandinavienfan ein Dalahäst mit einer aufgemalten dänischen Flagge (Dannebrog). Zu den skandinavischen Flaggen kommt mir auch gleich die nächste Geschichte in den Sinn, nämlich dass alle skandinavischen Länder auf einem Kreuz aufbauen. Mehr dazu erfahrt ihr im Heraldik-Wiki. Bei Lesen dieses Blogbeitrags habt ihr heute sehr viel gelernt.

Und wenn ihr das nächste Mal "probably the best beer in the world" trinkt, werdet ihr dem Pferdchen sicher genügend Ehre gebühren.

Woche 2

Ausschnitt der Etikette vom Waldhaus Sommer-Bier
Klimaerwärmung sei Dank

Ja, Mitten im "Winter" ein Sommerbier trinken? Warum nicht, Schnee wurde hier in den niederen Lagen schon lange keiner mehr gesehen und das leichte, süffige Bier der Brauerei Waldhaus stand noch im Keller. Also rauf und rein ins Glas. Mit 2,9 Umdrehungen begleitete es heute eine feine, selbstgemachte Pizza.

Ich liebe praktisch alle Sorten dieser Brauerei, denke mal, dass man den Naturhopfen schon irgendwie rausschmeckt. Zudem sind die Biere alle sehr soldige gebraut, ohne grossen Firlefanz, aber mit Klasse. Gut, liegt Deutschland nicht allzu weit, sodass man schnell mal ennet der Grenze Nachschub holen kann.

Woche 1

Ein Seidla mit bernsteinfarbenem Kellerbier
Schon mal ein Rödler gehabt?

Ich meinte erst, mich verlesen zu haben, als ich in einer baden-württembergischen Gaststätte von einem Rödler las, kenne ich doch in ähnlicher Schreibweise nur ein Biermischgetränk mit Citro. Aber nein, ein Rödler gibt es wirklich, es ist ein dunkles, naturtrübes Kellerbier und hat ganz vorzüglich geschmeckt.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein beförderten "Rödler", wie die Salztransporteure genannt wurden, das edle weisse Gold aus den Salzbergwerken in Hall in Tirol auf genau festgelegten Routen - den "Salzstrassen" - nach Simmerberg. Weil Soldaten und Wachleute den Zug begleiteten und für Schutz vor Räubern sorgten, reihten sich oft auch andere Kaufleute mit ihren edlen Stoffen ein.

Der historische Salzzug 2018 erinnerte in eindrücklicher Weise von dieser früheren Zeit.

News

Emmer Bier in der "Merk-Bar" 07.06.20

Wieder hat es ein aussergewöhnliches Bier in meine " Merk-Bar " geschafft. Das Emmer Bier ist ein Genuss für den Gaumen. mehr...


Expedition ins Bierreich 15.03.20

Der Schatten Coronas hat sich jetzt auch über meinen Bier-Event mit der Freizeitwerkstatt Möriken-Wildegg gelegt. Die Verkostung vom 20. April 2020 wurde abgesagt. Sobald mehr...


Im Schalander 27.12.19

In unregelmässigen Abständen plaudere ich hier mit Personen aus meinem Freundeskreis über bierige Themen. mehr...


Bierblog 22.12.19

Mein wöchentlicher Bierrückblick soll einen prominenteren Platz finden. So heisst er nun Bierblog und ist gleich als eine der Hauptkategorien auf meiner Website aufgeführt mehr...


Expedition ins Bierreich 17.11.19

Am 24. April 2020 finden in Wildegg ein Verkostungskurs mit mir statt. Nähere Infos dazu findet ihr im " Bierblog ". mehr...